Japanische Mädchennamen: Mutter küsst ihr neugeborenes Baby.

Japanische Mädchennamen und Jungennamen verbindest du sicher mit dem exotischen, wunderschönen Land, das besonders für Berge, Reisfelder, Sushi und Animes bekannst ist. Doch das Land – und die Sprache – hat noch viel mehr zu bieten. Anime-Namen können auch genau das richtige für dein Baby sein. Mit Sicherheit ist auch die ein oder andere Perle für dein Baby dabei!

Was macht japanische Namen besonders?

Japanisch ist eine exotische Sprache, die völlig anders funktioniert als das Deutsche. Zum Beispiel gibt es im Japanischen kaum Einzelbuchstaben, sondern fast nur Silben. Deutsche Namen ins Japanische zu übersetzen, ist darum sehr schwierig. So wird beispielsweise „Bernd“ im Japanischen eher als „Berunudu“ ausgesprochen. Japanische Namen lassen sich aber ganz einfach ins Deutsche übertragen. Sie zeichnen sich durch die Zusammensetzung in Silben und einfache Aussprache aus. Außerdem sind Anime-Namen oder japanische Kriegernamen sehr eingängig und leicht zu merken.

Japanische Mädchennamen und Jungennamen – seltene Schätze

In Deutschland sind japanische Namen exotisch und selten. Indem du deinem Baby einen süßen japanischen Namen oder einen japanischen Kriegernamen gibst, hebst du es also direkt aus der Masse hervor.

Die schönsten japanischen Mädchennamen

Vor allem Mädchen bekommen in Deutschland Anime-Namen. Einige der schönsten japanischen Mädchennamen findest du hier.

Mayumi

Mayumi ist ein japanischer Mädchenname aus zwei oder drei Bestandteilen: „ma“, „yu“ und „mi“ oder „ma“ und „yumi“. Je nachdem ist die Namensbedeutung „wahrer Bogen“ oder „wahre, schöne Ursache“. Den Vornamen Mayumi gibt es auch auf den Philippinen. Dort bedeutet er so viel wie „sanft“, „weich“ oder „bescheiden“.

Eine professionelle „League of Legends“-Spielerin aus Brasilien ist Júlia Mayumi Nakamura. Im Jahr 2019 war sie Zweitplatzierte beim „GIRLGAMER 2019 Esports Festival São Paulo“.

Als Synchronsprecherin für Animes kennt man Mayumi Tanaka aus Japan. Sie spricht zum Beispiel die Originalstimmen von Krillin und Yajrobe aus „Dragonball“ oder von Monkey D. Ruffy in „One Piece“. Mayumi ist also ein richtiger Anime-Mädchenname!

Sayuri

Der süße japanische Name Sayuri besteht aus den zwei Teilen „sa“ und „yuri“. „Sa“ bedeutet „klein“, „yuri“ heißt „Lilie“. Sayuri bedeutet also „kleine Lilie“.

Sayuri ist der Name einer japanischen Musikerin. Sie spielt japanische Pop-Musik. Bekannt wurde Sayuri vor allem durch das Themenlied „Mikazuki“ für den Anime „Rampo Kitan: Game of Laplace“.

Yui

Im Jahr 2012 war Yui in Japan der beliebteste Mädchenname. Er besteht aus den Teilen „yu“ und „i“. „Yu“ kann man als „binden“ oder als „Einzigartigkeit“ auslegen. „I“ bedeutet dagegen „Kleidung“. Der japanische Mädchenname lässt sich also mit „gebundene Kleidung“ oder „einzigartige Kleidung“ übersetzen. Bist du nicht nur Anime-Fan, sondern auch modebegeistert? Dann ist kein Vorname für dein Baby passender als Yui!

Eine bekannte Sängerin und Schauspielerin aus Japan ist Yui Yoshioka. In den japanischen Charts ranken ihre Alben an oberster Stelle. Bekannte Lieder von Yui Yoshioka sind zum Beispiel „My Generation / Understand“, „Love & Truth“ oder „Again“.

In der erfolgreichen Anime-Serie „K-On!“ ist Yui eine der Hauptfiguren. Sie ist eine Schülerin, die gemeinsam mit ihren Freundinnen eine Band gründet. Allerdings ist Yui total unmusikalisch und tollpatschig.

Hina

Am 03. März feiert man in Japan „Hina-Matsuri“. Im Mittelpunkt des Fests stehen Puppen mit typischen japanischen Gewändern. Die Puppen verkörpern eine japanische Kaiserin und ihren Hofstaat.

Der japanische Mädchenname Hina besteht aus zwei Teilen. „Hi“ bedeutet „Sonne“ oder „Tag“. „Na“ steht für „Gemüse“. Man kann den Vornamen also mit „Sonnengemüse“ übersetzen.

Sakura

Sakura ist ein typischer Anime-Mädchenname. Man kennt ihn zum Beispiel aus „Naruto“ oder „Cardcaptor Sakura“. Oft übernimmt Sakura eine Hauptrolle in den Geschichten.

Die Namensbedeutung von Sakura ist „Kirschblüte“. Die rosa Kirschblüte hat in Japan eine besondere symbolische Bedeutung. Sie steht für Vergänglichkeit und den Neuanfang sowie für Schönheit.

Koharu

Der weibliche japanische Vorname Koharu bedeutet „Spätsommer“. Er besteht aus zwei Teilen. Isoliert heißt „ko“ „klein“ oder „Herz“. „Haru“ steht für „Frühling“.

Im berühmten Anime „Naruto“ ist Koharu Utatane ein Mitglied des Rats von Konoha, Narutos Heimatdorf. Sie trifft politische Entscheidungen und steht dem Hokage, dem Dorfhäuptling, unterstützend zur Seite.

Auch ein japanisches Model trägt diesen Vornamen, nämlich Koharu Kusumi. Sie arbeitet daneben als Schauspielerin und Musikerin. Im Anime „Kirarin Revolution“ spricht Koharu Kusumi die Stimme von der Hauptperson Kirari Tsukishima.

Mei

Den Vornamen Mei gibt es sowohl in Japan als auch in China. Auf Japanisch besteht der Mädchenname aus den zwei Silben „me“ und „i“. „Me“ bedeutet „sprießen“. „I“ kann man mit „vertrauen“, „Leben“ oder „Kleidung“ übersetzen. Mögliche Namensdeutungen sind also „sprießendes Leben“ oder auch „Lebensknospe“. Im Chinesischen steht „mei“ für „schön“ oder „Winterkirsche“.

„Mein Nachbar Totoro“ ist ein beliebter Kinder-Animefilm aus Japan, der auch in Deutschland sehr bekannt ist. In der Geschichte geht es um die beiden Schwestern Satsuki und Mei. Mei ist ein kleines Mädchen, das den kuscheligen Waldgeist Totoro findet und sich sofort mit ihm anfreundet.

Zwei berühmte Videospiele, in denen der Vorname Mei vorkommt, sind „Overwatch“ und „Mortal Kombat“. Li Mei spielt in „Mortal Kombat: Deadly Alliance“ eine zentrale Rolle. Sie ist eine Kriegerin aus Outworld, die sich ihre Freiheit erkämpft. In „Overwatch“ ist Dr. Mei-Ling Zhou eine Klimatologin aus China.

Rio

Rio ist ein weiterer süßer japanischer Name für Mädchen. Er besteht aus den Silben „ri“ und „o“. „Ri“ bedeutet „weißer Jasmin“ oder „Dorf“. „O“ kann man mit „Zentrum“, „Faden“ oder „Kirschblüte“ übersetzen.

Man kennt den Vornamen Rio auch als Kurzform für die brasilianische Touristenstadt Rio de Janeiro. In Deutschland heißen auch Jungen Rio.

Als Model und Schauspielerin arbeitet die Japanerin Rio Yamashita. Sie modelt vor allem für japanische Magazine und tritt als Schauspielerin in japanischen Filmen auf.

Die schönsten japanischen Namen für Jungen

Japanische Namen sind nicht nur süß und exotisch. Es gibt auch echte japanische Kriegernamen. Die epischsten japanischen Jungennamen stellen wir dir hier vor.

Katsuo

Der japanische Kriegername Katsuo klingt schon allein mächtig und furchteinflößend. Seine Bedeutung unterstreicht das noch weiter. Katsuo besteht aus den zwei Elementen „katsu“ für „Sieg“ und „o“ für „Held“ oder „mannhaft“.

Wenn du auf japanisches Essen stehst, hast du „Katsuo“ vielleicht auch schon mal in einem anderen Kontext gehört. „Katsuobushi“ kennt man in Deutschland als „Bonitoflocken“. Dabei handelt es sich um getrockneten und geräucherten Fisch, der auf besondere Weise zubereitet wird. Katsuo an sich ist der Name des Bonito-Fischs.

Masashi

Masashi Kimimoto ist der Erfinder des weltbekannten Animes „Naruto“. Er hat auch verschiedene Romane zu dem Anime geschrieben, zum Beispiel „Die Geschichte eines unbeugsamen Ninja“.

Der Anime-Name Masashi setzt sich aus „masa“ und „shi“ zusammen. „Masa“ kann man mit „Regierung“ oder „elegant“ übersetzen. „Shi“ bedeutet „Zweck“ oder „Wille“.

Raiden

Sehr mächtig und ehrfurchtgebietend ist außerdem der Babyname Raiden. Er besteht aus den Elementen „rai“ für „Donner“ und „den“ für „Blitz“.

Raijin ist ein japanischer Donnergott. Man nennt ihn auch Raiden-sama. In Abbildungen oder Statuen trägt Raiden-sama viele Trommeln bei sich, mit denen er Donner aussendet.

Auch Raiden kennt man als Figur aus dem Videospiel „Mortal Kombat“. Er kämpft mit Blitzen, um das Erdreich zu beschützen. Von Beginn an kann man Raiden in fast jeder Version von „Mortal Kombat“ spielen.

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