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IVF und ICSI, Ein menschliches ei wird unterm Mikroskop befruchtet

Wenn es bei euch seit über einem Jahr nicht klappen will, dass du schwanger wirst, ist vielleicht eine In-vitro-Fertilisation, kurz IVF oder eine ICSI, die sogenannte intrazytoplasmatische Spermieninjektion eine Option. Sie kann euch unter Umständen den Traum vom Wunschkind erfüllen.

IVF und ICSI sind gängige Methoden der künstlichen Befruchtung, wenn eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege nicht erfolgreich ist und ihr es über ein Jahr probiert.

Wie funktioniert die IVF- oder ICSI-Behandlung?

IVF und ICSI finden auf die gleiche Weise statt. Bei beiden werden folgende Schritte vorgenommen:

Hormone

In einem normalen Zyklus reift nur eine Eizelle heran. Deshalb bekommst du während der IVF-Behandlung Hormone, um die Eierstöcke zu stimulieren. Auf diese Weise reifen 5 bis 10 Eier pro Behandlung. Die Reifung der Eizellen wird durch regelmäßigen vaginalen Ultraschall überwacht. Auf diese Weise weiß dein Frauenarzt genau, wann der richtige Zeitpunkt für die Entnahme ist und deine Eizellen reif genug sind.


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Die Punktion

Wenn die Eier gereift sind, werden sie mittels einer Punktion abgesaugt. Bei einer Punktion wird eine Hohlnadel durch die Wand der Vagina gestochen. Dann werden die gereiften Eier aus dem Follikel abgesaugt. Eine Punktion kann für eine Weile weh tun, aber meistens wird die Stelle vor dem Eingriff betäubt.

Befruchtung

Durch die Samenspende des Mannes, können die starken und schnellen Samen mit der Eizelle zusammengeführt (IVF) oder eine starke Samenzelle in eine Eizelle (ICSI) injiziert werden. Wenn die Samenzelle und die Eizelle zu einem Embryo verschmelzen, ist eine erfolgreiche Befruchtung erreicht.

Der Transfer des Embryos

Wenn die Verschmelzung erfolgreich war, platziert der Gynäkologe ein oder zwei Embryonen wieder zurück in deine Gebärmutter. Dieser Transfer geht durch die Vagina und tut nicht weh. Wenn der Embryo richtig implantiert ist und sich einnistet, bist du schwanger.

Unterschied zwischen IVF und ICSI

Der Unterschied zwischen IVF und ICSI liegt in der Art und Weise, wie Eizelle und Sperma zu einem Embryo verschmelzen. Bei der IVF wird die Eizelle mit etwa 100.000 Samenzellen zusammengebracht. Die Befruchtung der Eizelle passiert dann im besten Fall von selbst.

Bei der ICSI wird eine gute Samenzelle ausgewählt und direkt in die Eizelle injiziert. Die ICSI wird hauptsächlich dann eingesetzt, wenn die Spermaqualität schlecht ist. Eine ICSI wird auch beispielsweise dann gewählt, wenn Spermien oder Eizellen Antikörper gegeneinander bilden.

Unterschied zwischen IVF und ICSI
Unterschied zwischen einer Befruchtung mit IVF und einer Befruchtung mit ICSI

Wann bekommt man eine IVF oder ICSI?

IVF und ICSI werden in folgenden Fällen eingesetzt in:

  • Fehlfunktion oder Entfernung von Eileitern oder Eierstöcken
  • Endometriose
  • Hormonelle Störungen
  • Schlechte Spermaqualität (ICSI)
  • Wenn ihr schon lange versucht, schwanger zu werden

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft mit IVF- oder ICSI-Behandlung?

Wie groß deine Chancen sind, hängt unter anderem von deinem Alter und deiner Gesundheit ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass du schwanger wirst, beträgt pro Behandlungszyklus bei der ICSI im Durchschnitt etwa 30 %. Die Erfolgsrate hängt stark vom Alter der Frau ab. So liegt die Chance auf eine Schwangerschaft nach einem Embryotransfer bei Frauen unter 32 Jahren bei 50–60 %.

Die Wahrscheinlichkeit, nach einer IVF ein gesundes Baby zur Welt zu bringen, liegt im Durchschnitt bei 25 bis 30 %. Allerdings sinkt sie mit jedem erfolglosen Versuch. Und auch dein Alter spielt eine wichtige Rolle. Je älter du bist, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit mithilfe der IVF schwanger zu werden.

Erstattung von IVF und ICSI durch die Krankenkasse

Bei der IVF entstehen sowohl Kosten für die Behandlung in der Kinderwunschklinik als auch für die Medikamente, die du nehmen musst. Ein Behandlungszyklus kostet ungefähr 4000 Euro. Leider werden nicht alle Kosten für die IVF von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es wird maximal die Hälfte für drei Behandlungszyklen bezahlt. Dafür müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Du bist mit deinem Partner verheiratet.
  • Es wird deine Eizelle und der Samen deines Partners verwendet.
  • Du musst zwischen 25 und 39 Jahren alt sein und dein Partner zwischen 25 und 49 Jahren.
  • Deine Ärzte gehen davon aus, dass die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist.

Die Übernahme der Kosten muss vorab bei der Krankenkasse beantragt werden. Der Antrag wird normalerweise zusammen mit der Kinderwunschklinik gestellt. Außerdem musst du dich vorher noch zusätzlich von einem unbeteiligten Arzt beraten lassen. So soll ausgeschlossen werden, dass der beratende Arzt selbst ein finanzielles Interesse hat und dich nicht neutral aufklärt. Du kannst dafür beispielsweise zu deiner Gynäkologin gehen.

Die Kosten einer ICSI hingegen, können sich schnell zwischen 5000 und 6000 Euro belaufen. Zusätzliche Kosten entstehen, wenn eine TESE notwendig ist. Leider werden nicht alle Kosten für die ICSI von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Es wird maximal die Hälfte für 3 Behandlungszyklen, also drei Versuche, bezahlt.

Kryokonservierung, Einfrieren von übrig gebliebenen Embryonen

In der Regel werden beim Transfer ein oder zwei Embryonen injiziert. Wenn bei der IVF oder ICSI mehr gesunde Embryonen entstanden sind, kannst du wählen, ob du diese für einen weiteren Versuch einfrieren lässt. So kannst du dir eine erneute Punktion und Hormonbehandlung schon im Vorhinein sparen.

Das Verfahren wird Kryokonservierung genannt. Wenn die Embryonen das Einfrieren und Auftauen gut überstehen, können sie dir zu einem späteren Zeitpunkt in deine Gebärmutter gespritzt werden. Leider übernimmt die Krankenkasse die Kosten fürs Eizellen einfrieren nicht. Informiere dich also vorab bei deinem Kinderwunschzentrum, mit welchen Kosten du rechnen kannst.

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