Wehenschmerzen: Frau liegt in der Geburtswanne. Ihr Partner stützt sie

Du weißt, dass eine Geburt wehtut. Aber erst wenn man Wehen hat, kann man sich wirklich etwas unter dem Schmerz vorstellen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die dir helfen können, mit dem Schmerz fertig zu werden. Hier sind einige Tipps zur Bekämpfung der Wehenschmerzen.

1. Bereite dich gut auf die Entbindung vor

Da jede Geburt anders ist, weiß man leider nie, wie eine Geburt verläuft. Trotzdem ist es ratsam, sich vorab zu informieren. Wenn du weißt, was auf dich zukommt, kannst du dich eher auf das Abenteuer Wehen einlassen. Vielleicht kannst du die Schmerzen während der Wehen dadurch sogar besser aushalten.

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Wie kann ich mich auf die Geburt vorbereiten?

  • Melde dich zu einem Geburtsvorbereitungskurs an. Der ist auch für deinen Partner hilfreich.
  • Besprich deine Wünsche mit deiner Hebamme, Doula oder Frauenarzt.
  • Lies Artikel über Geburten und teile dein Wissen mit deinem Partner.
  • Erkundige dich nach den Erfahrungen anderer Frauen oder lies Geburtsberichte. Halte dir dabei aber vor Augen, dass jede Geburt anders ist.
  • Erstelle einen Geburtsplan, damit du deine Wünsche für die Geburt festhältst.

2. Achte auf deine Atmung und versuche dich zu entspannen

Während der Wehen können dir Atemtechniken helfen, die Schmerzen erträglicher zu machen. Indem du versuchst dich zu entspannen und die Wehen zu akzeptieren, arbeitest du mit den Wehen, statt gegen sie. Natürlich ist das leichter gesagt als getan, aber je besser du atmest und dich entspannst, desto mehr Endorphine produziert dein Körper. Und genau das willst du, denn Endorphine sind ein natürliches Schmerzmittel.

3. Probiere verschiedene Geburtspositionen aus

Während der Geburt kannst du verschiedene Geburtspositionen ausprobieren. Beim Pressen im Sitzen, zum Beispiel auf einem Gebärhocker, hilft dir die Schwerkraft. Dadurch bekommst du effektiviere Wehen, die dein Kind stärker in den Geburtskanal schieben, als zum Beispiel im Liegen. Scheue dich also nicht, verschiedene Positionen auszuprobieren.

4. Verwende Hilfsmittel gegen den Schmerz

Je nachdem, wo du dein Baby zur Welt bringst, stehen dir verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, um den Schmerz erträglicher zu machen. Du denkst wahrscheinlich an Schmerzmittel, aber es gibt auch andere Möglichkeiten. Manche Frauen halten sich während der Dilatationsphase einen heißen Waschlappen an ihre Vagina. Das kann den starken Schmerz lindern.

Andere Frauen duschen oder baden während der Geburt oder finden eine Massage schön, um sich zu entspannen. Informiere dich im Voraus über die Möglichkeiten und besprich diese mit deinem Partner, deiner Doula oder Hebamme.

5. Stelle sicher, dass du unterstützt wirst

Überlege dir schon während der Schwangerschaft, wer bei der Geburt dabei sein soll. Du solltest dabei die Person(en) wählen, bei denen du dich sicher und wohlfühlst. Denn diese Personen können in den entscheidenden Momenten den Unterschied machen und dich gut durch die schmerzhaften Momente führen.

6. Konzentriere dich auf dein Baby

Versuche dich während der Wehen so gut wie möglich auf dein Baby zu konzentrieren. Überlege dir, wie dein Baby aussehen wird, welchen Namen du gewählt hast und wie das Babyzimmer aussieht. Auf diese Weise hältst du dir vor Augen, wofür du durch den Schmerz gehst. Das wird dir zusätzliche Kraft geben, um die Schmerzen zu ertragen.

Und denk daran: Jede Wehe, die du hast, bringt dich deinem Baby einen Schritt näher!

7. Bitte um Hilfe

Scheue dich nicht, während der Geburt um Hilfe zu bitten. Ist der Schmerz zu groß? Bitte dann um zusätzliche Unterstützung, zum Beispiel ein Glas Wasser, eine andere Position oder Schmerzmittel. In dem Moment zählt nur was gut für dich ist.

8. Du kannst es schaffen!

Wusstest du, dass weltweit 255 Babys pro Minute geboren werden? Wenn andere Frauen es können, kannst du es auch. Dein Körper ist stark und für die Geburt geschaffen. Vertraue deshalb darauf.