Oscar

Oscar leitet sich von Oskar ab

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Wie findest du den Namen Oscar?

So wirkt der Name Oscar auf euch

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Wie wirkt der Name Oscar auf dich? (Mehrfachantworten möglich)

Herkunft und Bedeutung Oscar

Oscar leitet sich von Oskar ab. Oskar ist ein skandinavischer oder germanischer Vorname. Über seine genaue Herkunft ist man sich heute nicht einig. Entweder kommt Oskar vom skandinavischen „Oscara“ oder vom germanischen „Asgar“. Der Teil „os“ in Oscara heißt „Hirsch“ oder „Wild“. „Cara“ lässt sich mit „Freund“ übersetzen. Damit bedeutet Oskar etwa „Hirschfreund“. Aus dem Germanischen bedeutet „as“ „Gott“ und „gar“ „Speer“. Man kann Oskar also auch als „Götterspeer“ interpretieren.

Egal, wie du den Vornamen auslegst – er bringt einen Hauch von Skandinavien in dein Leben. Wenn du ein Flair für Skandinavien hast, ist der Vorname Oskar also perfekt für dein Baby!

Anzahl und Varianten Oscar

Oscar leitet sich von Oskar ab. Der schottische Dichter James MacPherson hat den Vornamen Oskar durch „The Works of Ossian“ in Europa im 18. Jahrhundert bekannt gemacht. Napoleon hatte einen Patensohn in Schweden, dem er den Babynamen Oscar gab. Oscar Bernadotte wurde später in Schweden zum König gekrönt. Dadurch wurde der Vorname in Skandinavien total beliebt.

Im späten 19. Jahrhundert haben sehr viele Eltern in Deutschland ihre Babys Oskar genannt. Danach sind die Zahlen aber schwankend immer weiter runtergegangen. 1920 war Oskar noch einer der 50, 1930 nur noch einer der 100 beliebtesten Vornamen in Deutschland. Auch danach ist die Kurve immer weiter abgefallen. Nach 1940 ist Oskar ziemlich vom Vornamens-Radar verschwunden. Ein Comeback hatte er dann Ende der 90er: Nachdem die Zahlen seit 1993 langsam wieder gestiegen sind, gehörte Oskar seit 1998 mehrfach erneut zu den 100 häufigsten Vornamen. Nach einem starken Einbruch im Jahr 2005 ging der Wachstumskurs dann wieder weiter. Seit 2011 gehört Oskar ununterbrochen zu den 50 beliebtesten Babynamen in Deutschland. Inzwischen hat er sogar die Grenze der Top 20 erreicht.

Vor allem in Ostdeutschland ist der Vorname Oskar sehr beliebt. 2020 erreichte er hier sogar den 3. Platz der beliebtesten Jungennamen. Als Hotspots lassen sich vor allem Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen anführen. Am seltensten nennen dagegen Eltern in Bremen, Baden-Württemberg und im Saarland ihre Babys Oskar.

Eine andere Schreibweise von Oskar ist Oscar. In Deutschland findet man diese Variante aber eher selten.

Wissenswertes Oscar

Aus Büchern und Geschichten

Oscar leitet sich von Oskar ab. Oscar Wilde war ein berühmter Schriftsteller aus Irland. Er hat viele klassische Werke geschrieben. Dazu gehören zum Beispiel „Das Bildnis des Dorian Gray“, „Das Gespenst von Canterville“ oder der Essay „De Profundis“. Oscar Wilde lebte zur Zeit des Viktorianismus und war unter anderem für seine Überheblichkeit bekannt.

Aus Film und Fernsehen

Heute kennt man den Oscar als Prämie im Filmbereich, die für besonders herausragende Leistungen vergeben wird. Woher die Bezeichnung „Oscar“ kommt, lässt sich heute allerdings nicht mit Sicherheit sagen. Der Oscar ist eine etwa armgroße Trophäe aus Bronze. Gewonnen haben den Oscar zum Beispiel die Schauspieler Anthony Hopkins, Daniel Day-Lewis, Adrien Brody, Leonardo DiCaprio, Tom Hanks oder Russel Crowe.

Aus den Paralympics

Auch im Sport findet man berühmte Namensvorbilder, zum Beispiel Oscar Pistorius aus Südafrika. Man kennt ihn auch als „schnellsten Mann ohne Beine“. Er sprintet mit Prothesen. Bei den paralympischen Spielen 2004, 2008 und 2012 holte Oscar Pistorius insgesamt einmal Bronze, einmal Silber und sechsmal Gold. Auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behinderten 2006 und 2011 hat er etliche Goldmedaillen verliehen bekommen. Im 400-Meter-Lauf stellte Oscar Pistorius den aktuellen Weltrekord von 45,39 Sekunden auf.

Aus der Geschichte

Aus der deutschen Geschichte kennt man Oskar Schindler, einen Unternehmer aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Viele Juden mussten bei ihm Zwangsarbeit leisten. Oskar Schindler hat sie davor beschützt, von den Nazis in ein Vernichtungslager gebracht und ausgemerzt zu werden. Später erhielt er dafür von Israel den Titel als „Gerechter unter den Völkern“.