Baby bekommt Nase mit Nasensauger abgesaugt

Wenn dein Baby eine verstopfte Nase hat, ist es nicht immer leicht, den Schleim zu entfernen. Doch zum Glück gibt es Nasensauger, die dabei helfen können. Wir erklären die die unterschiedlichen Typen und Wirkungsweisen.

Wie hilft ein Nasensauger bei einer verstopften Nase?

Gerade, wenn dein Baby unter einem halben Jahr alt ist, kann es noch nicht gezielt durch den Mund atmen. Und wenn die Nase dann noch verstopft ist, kann das für Babys sehr unangenehm sein. Dadurch kann dein Baby unruhig werden, viel weinen und schlecht trinken. Mit einem Nasensauger kann man das festsitzende Sekret sanft lösen und du kannst deinem Baby damit das Atmen durch die Nase erleichtern.

Durch den Nasensauger werden die Nasen, Nebenhöhlen und die Ohren gleichzeitig belüftet und die Keime haben keine Chance mehr, sich auszubreiten. Dadurch wird das Risiko auf eine Mittelohr- oder Nebenhöhlenentzündung und Bronchitis gesenkt.

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Wie wirkt ein Nasensauger?

Einen Nasensauger gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Als manueller Nasensauger mit Pumpball, elektrische Nasensauger, mundbetriebene Nasensauger und Nasensauger, der an den Staubsauger angeschlossen wird. Aber keine Angst. Sie alle können bereits ab dem Säuglingsalter verwendet werden.

Der Unterdruck, der beim Absaugen entsteht, entspricht in etwa dem Druck, als wenn man sich leicht die Nase schnäuzt. Beim ersten Versuch wirst du dich vielleicht fragen, ob der Druck für dein Baby nicht zu kräftig ist. Aber damit du siehst, was passiert, kannst du ihn ganz einfach auf deinem Handrücken selbst testen du dich davon überzeugen, dass der entstandene Druck sehr leicht ist.

Vergleich der Modelle der Nasensauger

Wie bereits erwähnt, gibt es unterschiedliche Nasensauger. Sie unterscheiden sich in der Anwendung. Wir haben dir die wichtigsten Pros und Contras zusammengestellt.

Manueller Nasensauger mit Pumpball

Wahrscheinlich ist dieser Nasensauger der wahrscheinlich bekannteste, da man ihn meistens in der Babyabteilung im Drogeriemarkt oder in der Apotheke für ein paar Euro kaufen kann. Er hat einen Aufsatz, der an die Nasenlöcher gehalten wird und am Ende befindet sich ein Pumpball.

Um das Sekret aus der Nase deines Babys zu ziehen, musst du den Pumpball loslassen. Dadurch wird ein leichter Unterdruck erzeugt. Leider ist die Wirkungsweise dieser Nasensaugerart nicht immer wirkungsvoll. Denn oftmals reicht die Sogwirkung nicht aus und der Großteil des Nasensekrets bleibt in der Nase deines Babys.

Mundbetriebener Nasensauger

Wahrscheinlich hört sich ein mundbetriebener Nasensauger für dich erst einmal abenteuerlich an. Aber wir können dich beruhigen. So schlimm ist es nicht. Du kannst ihn dir in etwa so vorstellen: Es gibt einen langen Schlauch. Das eine Ende des Schlauches ist für das Nasenloch deines Babys und das andere Ende für deinen Mund.

Indem du mit dem Mund am Ende saugst, erzeugst du einen Unterdruck, der die Nase deines Babys vom Schleim befreit. Du musst dich übrigens nicht ekeln, denn spezielle Filter sorgen dafür, dass du den Schleim deines Babys nicht in den Mund bekommst. Gerade für Reisen oder unterwegs sind diese Sauger sehr praktisch, da du sie überall verwenden kannst ohne auf andere Gegenstände, wie Batterien oder Staubsauger angewiesen zu sein. Und auch nachts ist er sehr leise und wird dein Baby nicht so aus dem Schlaf reißen, wie womöglich ein elektrischer Nasensauger. Preislich musst du bei dieser Art von Nasensaugern mit circa 10 Euro rechnen.

Elektrische Nasensauger

Bei den elektrischen Nasensaugern wird die Saugkraft mit Batterien oder Strom erzeugt. Vorteil dieser Nasensauger ist, dass sie die Nase deines Babys effektiv befreien und deinem Baby schnelle Linderung verschaffen. Allerdings sind sie im Verhältnis zu den oben beschriebenen Nasensaugern um einiges lauter.

Wobei man auch da betonen muss, dass Babys in aller Regel wenig Probleme mit dem Geräuschpegel haben. Meistens werden sie von sehr namenhaften Marken verkauft, der Anschaffungspreis liegt gemittelt bei etwa 50 Euro.

Nasensauger für den Staubsauger

Wahrscheinlich erschreckst du dich erstmal bei dem Gedanken, dass du einen Nasensauger an den Staubsauger anschließen sollst und damit dann deinem kleinen Baby die Nase absaugen sollst. Aber keine Angst. Das hört sich brutaler an, als es eigentlich ist. Denn die Saugkraft wird automatisch vom Nasensauger reguliert, sodass dein Baby niemals zu viel Unterdruck ausgesetzt ist. Du musst also noch nicht einmal etwas am Staubsauger einstellen.

Durch den perfekten Druck und die Sogkraft, entfernen diese Modelle festsitzenden Schleim besonders effektiv. Allerdings ist ein Nachteil der Sauger, dass man sie unterwegs nicht anwenden kann. Denn nicht immer hat man einen Staubsauger parat. Preislich sind die bereits ab circa 15 Euro erhältlich.

Kannst du deinem Baby durch das Absaugen weh tun?

Eigentlich kannst du deinem Baby durch einen Nasensauger nicht weh tun. Du solltest dir aber trotzdem vor Gebrauch des Nasensaugers die Bedienungsanleitung gut durchlesen.

Wichtig ist, dass du den Nasensauger nicht zu tief in die Nase deines Babys steckst, damit die Schleimhaut nicht verletzt werden kann. Außerdem solltest du dein Baby behutsam an den Nasensauger gewöhnen, damit es keine Angst bekommt. Gerade die ersten Male können für dein Baby komisch sein. Aber schon nach ein paar Malen, wenn es spürt, wie schön frei es wieder atmen kann, wird es den Nasensauger lieben.


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