Pre-Nahrung: Baby wird mit Milch Fläschschen gefüttert

Damit sich dein Baby optimal entwickelt, braucht dein Schatz eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Milchnahrung. Gerade, wenn du nicht stillen kannst oder willst oder zu wenig Muttermilch hast, kannst du deinem Baby alleinig Pre-Nahrung geben oder dein Baby damit Zufüttern. Aber was ist Pre-Nahrung eigentlich?

Was ist Pre-Nahrung

Pre-Nahrung ist die Milchnahrung, die der Muttermilch am ähnlichsten ist. Wie die Muttermilch enthält die Pre-Nahrung als einziges Kohlenhydrat Milchzucker, die sogenannte Lactose. Weiterhin befinden sich in der Premilch Eiweiß, Fett, Vitamine und Mineralstoffe. Die Inhaltsstoffe für Premilch sind gesetzlich vorgeschrieben. So kannst du dir sicher sein, dass dein Baby die Nährstoffe bekommt, die es braucht.

Die Babynahrung wird als Milchpulver oder in trinkfertigen Portionpackungen verkauft. Dabei muss man dazu sagen, dass letztere zwar für unterwegs sehr praktisch sind, aber leider auch teurer als Milchpulver, welches du selbst anrühren musst.

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Von der Struktur her ist Pre-Nahrung meistens ähnlich dünn wie Muttermilch. Der Vorteil von Pre-Nahrung liegt darin, dass du sie deinem Baby genauso wie Muttermilch geben kannst. Das heißt, dein Baby gibt an, wann und welche Mengen es trinken will. Und keine Angst, du kannst dein Baby mit Premilch nicht überfüttern.

Gut zu wissen

Die Zusammensetzung von Pre-Nahrung ist vorgeschrieben

In Pre-Nahrung dürfen weder Farb- noch Konservierungsstoffe, künstliche Zusätze oder künstliche Aromen enthalten sein.

Wie lange darf mein Baby Premilch trinken?

Generell spricht nichts gegen das Trinken von Premilch. Ärzte und Wissenschaftler sind sich einig, dass Premilch bis zum Ende des Säuglingsalter, oder so lange, wie das Baby noch damit satt wird, gegeben werden kann.

Was ist hypoallergene Pre-Nahrung?

Die Hypoallergene, oder auch HA Pre-Milch unterscheidet sich in der Zusammensetzung nicht von der normalen Premilch. Allerdings wird bei der HA-Premilch das enthaltene Milcheiweiß schonend aufgespalten. Dadurch sollen bei allergiegefährdeten Babys allergische Reaktionen und Bauchschmerzen vermindert werden. Durch das Aufspalten des Eiweißes, nimmt der Organismus des Babys das Eiweiß nicht als fremd wahr und kann es unproblematisch verdauen.

Wusstest du, dass?

Allergien werden immer vererbt

Babys werden nicht als Allergiker geboren. Allergien werden vererbt. Wenn es bei euch in der Familie Asthma, Neurodermitis oder andere allergische Erkrankungen gibt, solltest du dein Baby genau auf etwaige Reaktionen beobachten.

Was ist, wenn mein Baby kein Milcheiweiß verträgt?

Wenn dein Baby kein Milcheiweiß verträgt, brauchst du keine Angst zu haben. Denn es gibt spezielle Babynahrung, die darauf abgestimmt ist. Frage dazu am besten deine Hebamme oder deinen Kinderarzt.

Was ist, wenn mein Baby unter Reflux leidet?

Auch für Babys, die oft aufstoßen und sich erbrechen, gibt es spezielle Premilch. Wenn du dir unsicher bist, welche Premilch für dein Baby geeignet ist, frag am besten in der Apotheke, bei deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt nach.

Wann sollte ich von Premilch auf Folgemilch 1 wechseln?

Je größer dein Baby wird, desto mehr Hunger kann es haben. Wenn du merkst, dass dein Baby von der Premilch nicht mehr richtig satt wird, kann es an der Zeit sein, auf die Anfangsmilch, die sogenannten Folgemilch 1 zu wechseln.

Diese ist von den Inhaltsstoffen der Premilch sehr ähnlich. Allerdings beinhaltet die Folgemilch 2 Prozent glutenfreie Stärke, welche meist aus Mais gewonnen wird. Durch diese zugefügte Stärke verändert sich die Struktur der Babynahrung. Sie wird etwas dicker, sämiger und sättigt dein Baby meistens länger.

Aber Achtung: Von einem späterem Wechsel auf Folgemilch 2 und 3 solltest du absehen. Denn diese unterscheiden sich deutlich von den Inhaltsstoffen der Premilch und enthalten viele Kalorien. Dadurch kannst du dein Baby schnell überfüttern und es mit zu vielen Kalorien versorgen. Als Folge davon kann dein Baby schnell zu dick werden, was sich wiederum negativ auf die Entwicklung auswirken könnte.