Beikost 6. Monat Großaufnahme eines Babys das gefüttert wird

Dein Baby ist sechs Monate alt und langsam aber sicher spielt feste Nahrung eine immer größere Rolle. Falls dein Baby seinen Mittagsbrei mittlerweile richtig gerne isst, kannst du diesen Monat eine weitere Milchmahlzeit durch Brei ersetzen.

Beikost im 6. Monat

Wenn du letzten Monat mit dem Beikoststart angefangen hast, isst dein Baby jetzt wahrscheinlich jeden Mittag seinen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Dieser Babybrei ersetzt eine Milchmahlzeit. Hat sich dein Baby noch nicht an den Brei gewöhnt? Das macht nichts. Bleib ganz entspannt und lass dein Baby jeden Tag ein wenig Brei probieren.

Dein Sonnenschein wird Gefallen am Essen finden, wenn es bereit dafür ist. Verwende auf jeden Fall verschiedene Gemüsesorten – zum Beispiel Karotten, Zucchini, Kürbis und Pastinake – sodass dein Baby möglichst viele verschiedene Geschmacksrichtungen kennenlernt. Isst dein Baby etwa 150-200g von seinem Mittagsbrei, dann kannst du ihm ab diesem Monat eine weitere Breimahlzeit geben.

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Abendbrei Baby

Wenn dein Baby sich an den Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei gewöhnt hat, ist es im 6. Monat Zeit für den Milch-Getreide-Brei. Wie der Name schon sagt, besteht der Brei zum größten Teil aus Milch (Kuhmilch mit 3,5% Fett, Säuglingsmilch oder Muttermilch) und Getreideflocken. Auch dieser Brei soll nach ein paar Tagen oder Wochen eine Milchmahlzeit ersetzen. Du kannst den Milch-Getreide-Brei gut als Abendbrei geben, da er sehr sättigend ist. Außerdem sorgt dieser Brei für wichtige Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine.

Es kann sein, dass dein Baby zu Anfang nur wenige Löffel des Breies probieren möchte. Dann solltest du dein Baby nach dem Essen noch stillen oder ihm das Fläschchen geben. Biete den Milch-Getreide-Brei einfach jeden Tag wieder an und gib deinem Baby ruhig ein paar Wochen Zeit, sich daran zu gewöhnen. Sobald dein Baby etwa 200-250g des neuen Breies isst, brauchst du ihm nach dem Essen wahrscheinlich keine zusätzliche Milchmahlzeit mehr anzubieten.

Beikostplan 6. Monat: Tagesmenü

Jedes Baby ist anders und das eine Kind isst deutlich mehr als das andere. Auch die Anzahl und Zeitpunkte der Mahlzeiten können sehr unterschiedlich sein. Trotzdem kann es dir helfen, wenn du ein ungefähres Bild davon hast, was ein Baby nach der Beikosteinführung pro Tag essen sollte. Darum findest du in der Tabelle ein Beispiel für ein Tagesmenü. Falls dein Baby in einigen Punkten davon abweicht, ist das ganz normal. Wenn du Zweifel hast, ob dein Baby genug isst, kannst du deinen Kinderarzt immer um Rat fragen.

Trinken bei der Beikost

Auch, wenn dein Baby jetzt schon zwei Breimahlzeiten am Tag isst, besteht ein Großteil seiner Nahrung noch aus Muttermilch oder Flaschennahrung. Daher braucht dein Baby zu diesem Zeitpunkt noch nicht unbedingt zusätzliche Flüssigkeit. Du kannst deinem Baby aber trotzdem schon mal Wasser oder ungesüßten Tee anbieten, damit es sich ein wenig daran gewöhnt.

Babynahrung selber machen: Abendbrei

Den Abendbrei deines Babys kannst du ganz einfach selber machen.

Zutaten:

  • 200ml Milch (Vollmilch, Säuglingsmilch oder Muttermilch)
  • 20g Getreideflocken (zum Beispiel Grieß, Haferflocken, Hirse, Dinkel oder Schmelzflocken)
  • 20g Obstpüree oder Saft

Erhitze die Milch in einem Topf und lasse sie aufkochen. Gib dann die Getreideflocken deiner Wahl hinzu und lasse den Brei 2-3 Minuten köcheln. Rühre zum Schluss das Obstpüree oder den Saft ein. Jetzt muss der Brei nur noch ein wenig abkühlen und schon kann dein Baby es sich schmecken lassen. Natürlich kannst du auch fertigen Milch-Getreide-Brei verwenden, zum Beispiel einen Trockenbrei oder ein Breiglässchen. Achte in diesem Fall darauf, dass der Brei keine Schokolade, Vanille, zusätzliche Süßstoffe oder ähnliches enthält.

Tipp: Obstpüree und Saft sind wichtige Zutaten für den Babybrei. Denn sie enthalten Vitamin C und helfen deinem Baby dabei, Eisen aus der Nahrung aufzunehmen.

Tipps für den 6. Monat

  • Gib deinem Baby die Möglichkeit, sein Essen mit allen Sinnen kennenzulernen: Sicherlich findet dein Baby seine ersten Breie ziemlich spannend. Es möchte das neue Essen nicht nur probieren, sondern auch wissen, wie es sich anfühlt. Also leg deinem Baby ein (Ganzkörper-) Lätzchen an und lass es mal so richtig im Essen herum matschen.
  • Lass dein Baby selbst entscheiden, wie viel es essen möchte: Wenn dein Baby genug gegessen hat, zeigt es dir dies wahrscheinlich deutlich. Zwinge dein Baby nicht zum Essen, wenn es nicht mehr möchte oder schon satt isst. Nur so kann dein Baby ein gesundes Sättigungsgefühl entwickeln.
  • Sei ein gutes Vorbild: Wenn dein Baby sieht, dass du auch etwas isst, interessiert es sich wahrscheinlich mehr für feste Nahrung. Außerdem bieten gemeinsame Mahlzeiten Struktur und machen einfach viel mehr Spaß. Also: Guten Appetit!