Babybrei Rezepte: Papa füttert sein Baby mit selbst gemachtem Babybrei.

Mit unseren Babybrei Rezepten kannst du den Babybrei schnell und einfach selber machen. Außerdem verraten wir dir, auf was du beim Babybrei selbst machen achten solltest und wie du den Brei am besten einfrieren kannst.

Warum Babybrei selber machen?

Babybrei selber zu machen, bietet einige Vorteile. Du weißt zum Beispiel genau, was im Babybrei steckt und dass die Lebensmittel frisch sind. Dadurch kannst du mögliche Unverträglichkeiten deines Babys schnell erkennen. Außerdem kannst du sicher sein, dass der Brei keine Zusätze wie Zucker, Salz, Gewürze oder Aromen enthält. Ein weiterer Vorteil: er schmeckt jedes Mal anders. Dadurch lernt dein Baby verschiedene Geschmacksrichtungen kennen. Das trainiert den Geschmackssinn.

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Und wenn du dir Sorgen machst, dass das selber machen von Babybrei sehr viel länger dauert, können wir dich beruhigen. Wenn du Babybrei in größeren Mengen vorkochst, ist der Babybrei im Handumdrehen einsatzbereit.

Babybrei selber machen – So geht´s

Babybrei kochen ist ganz einfach. Du brauchst dazu nur einen Topf, einen Pürierstab und eine Küchenwaage. Wenn du den Brei einfrieren möchtest, brauchst du außerdem Behälter, die für das Gefrierfach geeignet sind.

Danach folgen eigentlich alle Babybrei Rezepte einem ähnlichen Schema:

  1. Wasche Lebensmittel gut, um mögliche Schadstoffe und Bakterien zu entfernen.
  2. Schneide die Lebensmittel klein.
  3. Dünste das Gemüse und Fleisch mit etwas Wasser.
  4. Koche Getreide wie auf der Verpackungsanleitung beschrieben.
  5. Gib den Fruchtsaft, Fruchtpüree oder Früchte hinzu.
  6. Püriere den Brei und lass ihn abkühlen.
  7. Füge am Schluss noch etwas Rapsöl zum Brei zu.

Babybrei Rezepte

Mit der richtigen Vorbereitung kannst du Babybrei ganz einfach selber kochen. Denn die Zutaten für den Brei kannst du relativ preiswert in jedem Supermarkt kaufen. Mit den folgenden Rezepten ist der Babybrei im Handumdrehen gekocht:

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei wird oft zwischen dem 5. und 7. Monat eingeführt.

Zutaten

  • 100 Gramm Gemüse
  • 50 Gramm Kartoffeln
  • 1,5 Esslöffel Obstpüree oder Obstsaft
  • 30 Gramm mageres Fleisch
  • 1 Esslöffel Rapsöl

Zubereitung

Putze das Gemüse, schäle die Kartoffeln und schneide alles in kleine Würfel. Gare das Gemüse mit den Kartoffeln und dem kleingeschnittenen Fleisch in ein wenig Wasser. Wenn das Gemüse weich und die Kartoffeln gar sind, gibst du den Fruchtsaft dazu. Danach musst du alles pürieren. Zum Schluss fügst du das Rapsöl zu und der Brei ist fertig.

Vollmilch-Getreide-Brei

Der Vollmilch-Getreide-Brei ist der zweite Brei, der zwischen dem 6. und 8. Monat eingeführt wird.

Zutaten

  • 200 Milliliter Vollmilch
  • 20 Gramm Grieß oder Getreideflocken
  • 2 Esslöffel Obstsaft oder Obstpüree

Zubereitung

Du willst einen Brei mit Getreideflocken machen? Dann rühre die Flocken in kalte Milch ein und lasse sie aufkochen. Grieß hingegen rührst du in kochende Milch ein. Beide Breie lässt du dann etwa 3 Minuten köcheln. Rühre danach den Obstsaft oder das Obstpüree unter. Am besten eignen sich für den Vollmilch-Getreide-Brei zum Beispiel Äpfel, Pfirsiche, Nektarinen, Bananen oder Aprikosen.

Getreide-Obst-Brei

Der Getreide-Obst-Brei wird in der Regel zwischen dem 7. und 9. Monat eingeführt.

Zutaten

  • 20 Gramm Getreideflocken
  • 90 Milliliter Wasser
  • 100 Gramm zerdrücktes, püriertes oder fein geriebenes Obst
  • 1 Teelöffel Rapsöl

Zubereitung

Rühre die Getreideflocken in kalte Milch oder den Grieß in warme Milch ein und lass den Brei 3 Minuten köcheln. Rühre danach den Obstsaft oder das Obstpüree, sowie das Rapsöl unter. Wenn du frisches Obst verwendest, kannst du es einfach klein reiben oder wie bei Bananen und Birnen einfach mit der Gabel zerdrücken. Verwende immer nur eine Obstsorte pro Brei.

Vegetarischer Gemüse-Getreide-Kartoffelbrei

Fleisch ist die beste Nahrungsquelle für Eisen. Wenn du dein Baby vegetarisch ernähren möchtest, ist es deshalb wichtig, dass dein Baby genug Eisen bekommt. Bereite den vegetarischen Gemüse-Getreide-Kartoffelbrei daher auf keinen Fall mit Milch zu. Denn Milch hemmt die Eisenaufnahme.

Zutaten

  • 100 Gramm Gemüse
  • 50 Gramm Kartoffeln
  • 2 bis 3 Esslöffel Wasser
  • 10 Gramm Haferflocken
  • 3,5 Esslöffel Vitamin-C-reicher Saft
  • 1 Esslöffel Rapsöl

Zubereitung

Wasche das Gemüse, schäle die Kartoffeln und schneide alles in kleine Würfel. Dünste danach das Gemüse und die Kartoffeln in ein wenig Wasser. Gib nach ein paar Minuten das restliche Wasser und die Haferflocken dazu. Püriere zum Schluss alles und gib das Rapsöl dazu.

Das gehört nicht in den Babybrei

Die meisten Lebensmittel die dir schmecken sind auch für dein Baby geeignet. Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen, die du deinem Baby nicht füttern solltest:

  • Honig: Dieser kann Bakterien enthalten, die den Darm deines Babys angreifen können. Deshalb solltest du deinem Baby im ersten Lebensjahr Honig lieber nicht oder nur verarbeitet geben.
  • Spinat: Spinat eignet sich für Beikost nur, wenn du den Brei direkt fütterst. Denn Spinat sollte nicht wieder erwärmt werden. Einige Experten raten aufgrund des hohen Nitratgehalts sogar ganz davon ab, Spinat als Beikost zu füttern.
  • Rohes Fleisch, Fisch oder Eier: Rohes Fleisch, Fisch und Eier sind sehr anfällig für Bakterien. Darauf ist das Immunsystem deines Babys noch nicht vorbereitet.
  • Lebensmittel mit viel Vitamin A: Dazu gehört zum Beispiel Leberwurst. Denn Vitamin A kann bei Babys Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Müdigkeit auslösen.
  • Salzige und scharfe Lebensmittel: Die Nieren deines Babys können Salz noch nicht verarbeiten. Deshalb solltest du darauf verzichten, den Babybrei zu würzen.
  • Stark blähende Lebensmittel: Dazu gehören zum Beispiel Zwiebeln, Knoblauch, Lauch, Kohl und Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen.
  • Schwer verdauliche Lebensmittel: Fettes Fleisch, Wurst oder in Fett gebackenes, kann dein Baby nur schwer verdauen. Sie haben also nichts im Babybrei zu suchen.

Babybrei einfrieren

Wenn du den Babybrei einfrieren möchtest, solltest du die Babybrei-Behälter vor dem Einfrieren auskochen, um Erreger abzutöten. Bereite die Zutaten für den Brei am besten einzeln zu und friere sie portionsweise ein. Dann kannst du die Zutaten nach Lust und Laune kombinieren. Dadurch kommt etwas Abwechslung in den Speiseplan deines Babys.

Wenn der Brei schonmal aufgewärmt war, darf er nicht mehr gefüttert werden! Denn Vitamine gehen verloren und Keime können sich vermehren.

So lange ist der Brei haltbar:

Babybrei auftauen

Plane am besten vor, wann du den Babybrei auftauen möchtest. Dann kannst du den Brei einfach am Abend vorher aus dem Gefrierfach nehmen und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Aber keine Sorge, natürlich kannst du den Babybrei auch spontan auftauen. Du bist nicht die einzige Mama, die schonmal vergessen hat, den Babybrei aus dem Gefrierfach zu holen. Taue den Babybrei dann einfach in der Mikrowelle, einem Topf oder im Wasserbad auf. Achte dabei darauf, den Brei regelmäßig umzurühren, damit er nicht anbrennt.