Baby macht erste krabbel versuche auf einem Teppich

Krabbeln ist ein großer Meilenstein in der Entwicklung deines Babys. Es hat sich monatelang darauf vorbereitet. Bereits im Bauch hat es begonnen seine Muskeln mit Tretbewegungen zu stärken. Ab wann Babys mit dem Krabbeln beginnen und wie du es dabei unterstützen kannst, liest du im folgenden Artikel.

Das große Krabbeln

Krabbeln ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für dein Baby. Zum ersten Mal kann es sich selbständig fortbewegen und ist dadurch nicht mehr vollkommen abhängig von dir. Dem Erkundungsdrang sind von nun an keine Grenzen mehr gesetzt. Denn es gibt einfach zu vieles zu entdecken. Dabei bleibt es auch nicht aus, dass dein Baby ab und an aus deinem Sichtfeld verschwindet.

Das alles kann für dich neu und herausfordernd sein. Aber sei dir sicher, für dein Baby ist es mindestens genauso spannend. Wenn du deinem Baby das Gefühl gibst, dass es jederzeit zu dir zurückkommen kann, werdet ihr diesen neuen Lebensabschnitt mit Bravour meistern.

Ab wann krabbeln Babys?

Wann Babys mit dem Krabbeln beginnen, ist unterschiedlich. Viele Babys beginnen zwischen dem 7. und 10. Monat damit. Manche Babys schieben sich zuerst rückwärts über den Boden. Das Robben ist etwas einfacher, als Schritte nach vorne zu machen.

Häufig drücken sich Babys in Bauchlage mit ihren Vorderarmen hoch. Sie stemmen sich mit den Händen in den Vierfüßlerstand. Ist dieser erst einmal gemeistert, dauert es nicht mehr lange bis dein Baby mit wippenden Bewegungen, nach vorne und nach hinten, beginnt.

Kurz darauf kann es sein, dass dein Baby die ersten Krabbelversuche macht. Dabei muss dein Baby noch die Hand-Fuß-Koordination lernen. Bei den ersten Versuchen wird es wahrscheinlich das Gleichgewicht verlieren. Dann wird es sich seitlich abrollen oder nach vorne kippen. Mach dir jedoch keine Sorgen. Das alles gehört zum natürlichen Lernprozess dazu. Du wirst sehen, dein Baby wird sich sofort wieder aufrichten und dort weiter machen, wo es aufgehört hat.

Dein Baby krabbelt nicht?

Jedes Baby entwickelt sich unterschiedlich schnell. Lass dich nicht verunsichern, wenn dein Baby in dem Zeitraum zwischen 7 und 10 Monaten nicht krabbelt. Manche Babys lassen das Krabbeln sogar aus und beginnen gleich zu laufen. Andere tigern oder robben, bevor sie krabbeln.

Du solltest dein Baby daher nicht unter Druck setzen. Denn dein Baby und die Kraft der Muskulatur deines Babys entscheidet, wann es an der Zeit ist, um mit dem Krabbeln zu beginnen.

Wie kannst du dein Baby beim Krabbeln unterstützen?

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Bereits in deinem Bauch stärkt dein Baby seine Muskeln. Durch kräftiges Strampeln und die Purzelbäume, die es im Mutterleib schlägt, trainiert es bereits die Muskeln. Mit ungefähr vier Monaten beginnt sich dein Baby vom Bauch auf den Rücken zu drehen. Mit sechs Monaten hat es auch die andere Richtung gemeistert. Durch das Drehen stärkt es die Muskulatur.

Eine kräftige Nacken-, Rücken- und Rumpfmuskulatur sind äußerst wichtig für das Krabbeln. Zudem ist es förderlich, wenn du dein Baby barfuß liegen lässt. Vorausgesetzt natürlich, dass es warm genug dafür ist. Durch die nackten Füße hat dein Baby einen besseren Halt beim Wegdrücken und ihm gelingt der Übergang in den Vierfüßlerstand vielleicht einfacher.

Babys sind von Natur aus sehr neugierig. Sie erkunden die Spielzeuge, Menschen und ihre Umgebung. Dein Baby wird früher oder später auch nach den Spielsachen um sich herum greifen. Du kannst deinen kleinen Schatz beim Krabbeln lernen unterstützen, indem du dein Baby auf den Bauch legst und ein Spielzeug vor das Gesicht hältst. Dieses sollte gerade aus der Reichweite deines Babys platziert sein.

Dein Baby wird versuchen, das Spielzeug zu bekommen. Dafür wird es alle Muskelkraft verwenden, die es hat. Gönne deinem Baby Erfolgsmomente. Denn diese werden dein Baby motivieren, um das Krabbeln zu perfektionieren. Dein Baby wird den Dreh schnell raus haben und im Nu durch das ganze Haus krabbeln.

Mache dein Zuhause kindersicher

Die Zeiten, in denen du dir schnell eine Tasse Kaffee holst, während dein Baby im Wohnzimmer liegt, sind vorbei. Denn, wenn dein Baby erst mal krabbelt, ist in deinem Zuhause nichts mehr sicher. Achte darauf, dass du deine Wohnung kindersicher machst, damit dein Baby auf Erkundungstour gehen kann. Da sich Babys alles in den Mund stecken, erhöhen kleine, herumliegende Gegenstände die Erstickungsgefahr. Darum solltest du folgende Sicherheitsvorkehrungen spätestens bei den ersten Krabbelversuchen vornehmen:

  • Steckdosen sichern
  • lose Kabel sicher verstauen
  • Treppen mit einem Absperrgitter versehen
  • Zimmerpflanzen wegräumen
  • kleine Gegenstände außerhalb der Reichweite des Babys bewahren
  • Tierfutter und Putzmittel unzugänglich machen
  • Scharfe Ecken und Kanten abdecken
  • Fenster sichern

Um das Risiko auf Unfälle zu reduzieren, ist es ratsam, Schränke und Steckdosen zu verschließen sowie ein Babygitter aufzustellen. Günstige Varianten gibt es in Supermärkten oder Baby-Geschäften zu kaufen.

Lifehack

Krabble selbst durch die Wohnung

Wenn du krabbelst kannst du versteckte Gefahren besser erkennen.

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